Noch Fragen?

Auf Informations- und Betriebsversammlungen werden wir seitens der Arbeitnehmer-/innen und der Arbeitnehmervertreter immer wieder mit zentralen Fragen rund um das Thema Transfergesellschaft konfrontiert. Um Sie, lieber Besucher unserer Homepage, vorab zu informieren, möchten wir die wichtigsten davon an dieser Stelle gerne beantworten.

Habe ich durch den Wechsel in die Transfergesellschaft irgendwelche Nachteile?

Ganz im Gegenteil. Als Arbeitnehmer gewinnen Sie einen reellen Zeitvorteil an Beschäftigung, da die Laufzeit in der TG i.d.R. einer Verdoppelung ihrer Kündigungsfrist entspricht. Auch finanziell stellen Sie sich in den meisten Fällen auf die Gesamtlaufzeit gerechnet besser, da sich durch die die Aufzahlung auf das Transferkurzarbeitergeld ein höherer Gesamtbetrag als im Bezug von Arbeitslosengeld ergibt.

Auf welcher Grundlage wird mein späteres Arbeitslosengeld berechnet?

Grundlage ist ihr Brutto beim vorherigen Arbeitgeber. Dieses wird auch im Dreiseitigen Vertrag entsprechend ausgewiesen.

Wo werde ich betreut? Muss ich weit fahren?

Die Flex Transfer ist bestrebt, Räumlichkeiten im näheren Umkreis des vorherigen Arbeitgebers zur Verfügung zu stellen damit die gewohnten Fahrzeiten weitgehend unverändert bleiben.

Welche Termine muss ich wahrnehmen? Wie viele Termine habe ich in der Woche?

In der ersten Phase der Transfergesellschaft nehmen Sie an einem mehrtägigen Bewerbungstraining teil (i.d.R. 3 Tage). Anschließend haben Sie regelmäßige Coachings mit ihrem persönlichen Berater, die Sie individuell vereinbaren. In der Anfangsphase wird die Terminhäufigkeit hier erfahrungsgemäß etwas dichter ausfallen, so dass Sie sich mindestens auf einen Termin in der Woche einstellen sollten. Zusätzlich nehmen Sie die mit Ihnen vereinbarten Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen bei externen Trägern wahr. Darüber hinaus wird Sie ihre Agentur für Arbeit vor Ort ebenfalls zu Terminen einladen. Diese sind ebenfalls unbedingt wahrzunehmen.

Was passiert in der übrigen Zeit?

Die übrige Zeit widmen Sie sich ganz ihrer Stellensuche, setzen ihre mit ihrem Berater erarbeiteten Bewerbungsstrategien um, führen Vorstellungsgespräche und bilden sich in Absprache mit Flex Transfer weiter.

Muss ich Jobangebote annehmen, die mir der Berater in der Transfergesellschaft anbietet?

Nein, wie Sie mit den Vermittlungsvorschlägen verfahren, ist allein Ihre Entscheidung. Natürlich sind Sie dazu angehalten, diese sorgfältig zu prüfen und sich intensiv um die Aufnahme eines neuen Beschäftigungsverhältnisses zu bemühen.

Welche Urlaubsansprüche habe ich während meiner Zeit in der Transfergesellschaft?

Diese sind im Dreiseitigen Vertrag geregelt. Sie erhalten mindestens 20 Tage pro Urlaubsjahr, je nach Betriebsvereinbarung auch mehr.

Werde ich während der Transferzeit weitergebildet?

Um den immer weiter steigenden Anforderungen des Arbeitsmarktes zu entsprechen, ist eine gezielte Fort- und Weiterbildung sehr wichtig. Jedoch sollte eine solche immer in einem realistischen Verhältnis zu Ihren bisherigen und zukünftigen beruflichen Tätigkeiten stehen. Zu ermitteln, in welchem Rahmen und Maß Sie an einer Weiterbildung teilnehmen können, ist zentraler Bestandteil unserer Beratung. Zeitlich ist eine mögliche Weiterbildung immer auf die Laufzeit der Transfergesellschaft beschränkt.

Ich will mich vielleicht selbstständig machen, welche Möglichkeiten habe ich?

Im Rahmen des Coachings von Flex Transfer steht ihnen ihr Berater zur Verfügung, der sich mit den typischen Fragestellungen und Herausforderungen der Existenzgründung / Selbstständigkeit auskennt und Sie bei der Vorbereitung ihres Planes unterstützt.

Was passiert, wenn ich im Rahmen der Transferzeit keinen neuen Job finde?

Sollten Sie kein neues Arbeitsverhältnis eingehen, so müssen Sie sich rechtzeitig vor Ende der Transferlaufzeit (3 Monate vorher) "arbeitslos" melden. Nach Austritt erhalten Sie ihre Arbeitsbescheinigung und beantragen Arbeitslosengeld I. Dieses bemisst sich an Ihrem Einkommen aus dem Zeitraum vor Eintritt in die Transfergesellschaft.